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Wissenswertes über NATO-Straps

 

 

Spätestens seit Goldfinger im gleichnamigen James Bond seine Rolex Submariner an einem Nylon-Armband trug, sind die NATO-Straps bekannt. Als Nato-Straps bezeichnet man Uhren-Armbänder, deren markantestes Merkmal ist, dass sie einteilig sind. NATO straps eine günstige, funktionale Alternative zu klassischen Armbändern aus Leder oder Edelstahl. Außerdem sind die NATO-Straps so vielseitig, dass man seine Uhr immer passend in Szene setzen kann.

 

Zur Geschichte der NATO-Straps

 

Der Name “NATO Strap” ursprünglich als Abkürzung für den Begriff “NATO Stocking Number” (NSN) zustande. Die NSN ist eine international gebräuchliche Klassifizierungsnorm für militärisches Material. Daher hat der Name der beliebten Uhrenarmbänder nur indirekt mit den NATO-Truppen zu tun.

 

Die präzisere Bezeichnung für die NATO Straps ist eigentlich G10. Im Jahre 1973 feierte das “Strap, Wrist Watch” im Standard 66-15 des Britischen Verteidigungsministeriums sein Debut. Soldaten mussten um an ein solches Armband zu gelangen das Formular G1098 ausfüllen – abgekürzt als G10. In der Folge konnten sie ihr ”Strap” bei der Versorgungsstelle ihrer Einheit abholen. Obwohl die Bezeichnung im Standard des Verteidigungsministeriums sehr unspezifisch war, sind die spezifischen Eigenschaften eines echten G10 NATO-Strap akribisch dokumentiert. Die vom Verteidigungsministerium herausgegebenen G10 Straps wurden:

 

  • aus Nylon gefertigt…

  • waren lediglich in der Farbe “Admiralty Grey” erhältlich…

  • hatten eine Breite von 20 mm…

  • und hatten einen verchromten Messing-Verschluss.

 

Ein weiteres Kennzeichen der originalen G10-Serie war ein zweites, kürzeres Nylon Band, das mit einer Öse am Hauptband befestigt wurde. Da die Armbänder für den militärischen Gebrauch konzipiert wurden, mussten sie funktional, robust und ausfallsicher sein. Das zusätzliche Nylon hatte eine Öse, durch die das Hauptband geführt wurde nachdem es hinter der Uhr durchgezogen wurde. Dies erzeugte eine Lasche, die die Bewegungsfreiheit der Uhr am Handgelenk minimierte. Solange das Band korrekt und eng anliegend durch die Uhr geführt wurde, stellte diese Konstruktion sicher, dass der Zeitmesser genau dort verharrte, wo man ihn haben wollte.

 

Der zusätzliche Nutzen das Band hinter dem Uhrenwerk durchzuführen besteht darin, dass selbst wenn einer der Stifte, die das Band halten, bricht, der zweite Stift die gesamte Uhr noch ans Handgelenk bindet.

 

Der Siegeszug des Nylon Armbandes

 

Seit 1973 wurde das G-10 Strap nur leicht modifiziert. Die ursprüngliche Version wurde auf 18 mm Breite reduziert (um zu den 18 mm Fassungen der Cabot Watch Company zu passen, die in der Military Issue Watch verbaut werden) und wird gegenwärtig mit Edelstahlschliessen gebaut.

 

Ab 1978 wurde die Produktion der offiziellen G-10 Straps von einer Firma “Phoenix” übernommen. Wer also nach einem authentischen Original aus moderner Produktion sucht, wird bei Phoenix fündig.

 

Es dauerte nicht lange bis neben dem offiziellen “admiralty grey” G10 auch andere Farbkombinationen in Produktion gingen. Unterschiedliche Regimente des britischen Militärs stellten ihre jeweiligen Korps-Farben mit den NATO-Straps zur Schau, was schnell zur Entwicklung von Bändern in allen möglichen Kombinationen von Farben und Mustern führte.

 

James Bond und der NATO Strap

 

Ein Nylon-Uhrenband in einer ganz bestimmten Farbkombination ist inzwischen zu ausserordentlicher Bekanntheit erlangt, es ein G10 zu nennen oder als NATO Strap zu bezeichnen wäre jedoch verfehlt. Als Sean Connery 1965 in Goldfinger den James Bond mimte, las er die Zeit wie auch schon in Dr. No (1962) und Liebesgrüsse aus Moskau (1963) von seiner Rolex “Big Crown” Reference 6538 Submariner ab. Was aber neu war: Der weltberühmte Spion trug seine Uhr an einem ansehnlich gemusterten Nylon-Band. Nicht nur war das Band etwas schmaler als üblich, sonder kombinierte marine-blau mit roten und grünen Streifen. Uhr-Enthusiasten haben diese markante Farben-Kombination deshalb “Bond NATO” getauft.

 

Doch die Dreharbeiten für Goldfinger begannen bereits 1964, also neun Jahre bevor das erste G10 vom britischen Verteidigungsministerium herausgegeben wurde. Aber abgesehen von Fragen der Chronologie ist bei genauem Hinschauen zu erkennen, dass das Band an Sean Connerys Handgelenk ein sogenanntes Zulu-Strap, also eine simple Konstruktion aus einem einzelnen Band war, ähnlich einem Gürtel. Auch wenn optisch kaum ein Unterschied zwischen Zulu- und NATO-Uhrenarmbändern besteht, trug James Bond also streng genommen ein Zulu-Armband, nicht ein NATO-Strap.

 

Trotz James Bonds Versuch Mode zu machen, dauerte es noch Jahre bevor die Nylon-Bänder gefragt genug waren um industriell produziert zu werden. Ähnlich zu vielen anderen Objekten, die ursprünglich für den militärischen Gebrauch entwickelt worden waren, sind es vor allem die Funktionalität und der raue Charme, die früh auch private Uhrenliebhaber zum Tragen eines G10 Straps bewegten.

 

Auch Daniel Craig trat in “Spectre” (2015) nicht nur in Sean Connerys Fußstapfen, sondern erbte scheinbar auch dessen Uhrensammlung inklusive einem markanten NATO-Strap.

 

NATO Straps – ein modernes Original:

 

Die Funktionalität der G10 Straps lässt diese immer beliebter werden. Heute gibt es hunderte unterschiedlicher Produzenten, die Straps in allen erdenklichen Farb- und Materialkombinationen fertigen, was dem rohen Charme natürlich keinen Abbruch tut und niemanden davon abhalten sollte NATO Straps zu tragen.

 

NATO Straps sind günstig, extrem haltbar, und können ausgetauscht werden um sich Anlass, dem Outfit und der Laune ihrer Besitzer jederzeit anzupassen. De facto haben die meisten Uhren-Nerds wahrscheinlich bei weitem mehr G10s als Uhren. Der Trend rund um G10s hat über die letzten Jahre konstant an Fahrt gewonnen.

 

 

 

 

 

 

 

Damit Soldaten eine Armbanduhr aus dem Nachschublager bekammen, mussten sie ein Formular ausfüllen, dass G1098, oder G10, welches sich als Abkürzung etabliert hat. Das britischen Verteidigungsministerium hat die G10 Bänder eindeutig spezifiziert, die G10 Bänder waren aus Nylon, hatten eine Breite von 20 mm und wurden nur in”Admiralty Grey” hergestellt.

 

 

 

 

Ein weiteres wichtiges Merkmal war ein zweites, kürzeres Stück Nylonband welches an der Schnalle befestigt war. Aber warum ein Nylon Band und kein Stahlband? Da die Uhr vom Militär genutzt wurde, musste es funktional und ausfall sicher sein, ausserdem durfte es nicht Auffallen. Ein Stahlband würde zu sehr glenzen bzw. Reflektieren und könnte somit die Position des Soldaten verraten.  NATO / G10 Bänder haben ein zusätzliches Stück Nylon bzw. eine Lasche an Ihren Enden, durch die der Hauptteil des Bandes durchgezogen wurde (Wie montiert man ein NATO Band). Durch diese Technik entstand ein nützliches Bonus-Feature des Bandes, für den Fall das bei einem Manöver oder im Kampfeinsatz ein Federsteg bricht oder heraus springt, wird das Uhrengehäuse immer noch vom zweiten Federsteg gehalten ohne das man die Uhr verliert.Seit den 70er Jahren gabe es an den G-10 Bändern nur geringfügigen Änderungen.

 

Quelle http://www.tudor-passion.com/history-and-heritage/die-icone-das-nato-strap/

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Nato straps sind schadstoffgeprüft

Auszug aus den  Testergebnissen

benötigte Bandbreiten für einige Modelle

Rolex

GMT 6542 1675 16750 116710 20mm

Submariner 5512 5513 1680 16610 116610 20mm

Explorer 1016 14270 20mm

Datejust 1601 16014 20mm

Yacht Master 16622 20mm

Explorer II 216570 21mm

Sea Dweller 116600 21mm

Deep Sea Dweller 116660 22mm

Yacht Master II 116680 22mm

Seriennummern Rolex

 

 

 

Baujahr/Gehäusenummern 1954 - 2011 ROLEX

 

von/from bis/to

 

 

 

1954 0 49.999

 

1955 50.000 149.000 cal. 1030 - 1066

 

1956 150.000 249.999 cal. 1030 - 1066

 

1957 250.000 349.999 cal. 1530

 

1958 350.000 449.999

 

1959 450.000 549.999

 

1960 550.000 649.000

 

1961 650.000 754.999

 

1962 755.000 864.999

 

1963 865.000 999.999

 

1964 1.000.000 1.104.999

 

1965 1.105.000 1.274.462

 

1966 1.274.463 1.486.727 19800 alt

 

1967 1.486.728 1.707.765

 

1968 1.707.766 1.944.412

 

1969 1.944.413 2.241.881

 

1970 2.241.882 2.589.295

 

1971 2.589.296 2.890.459

 

1972 2.890.460 3.200.268

 

1973 3.200.269 3.567.927

 

1974 3.567.928 3.862.196

 

1975 3.862.197 4.115.299

 

1976 4.115.300 4.259.077

 

5.000.000 5.084.530

 

1977 4.259.078 4.275.948

 

5.084.531 5.431.669

 

1978 4.275.949 4.302.519

 

5.431.670 5.864.676

 

1979 4.302.520 4.328.181

 

5.864.677 6.206.763

 

1980 6.206.764 6.558.532

 

4.328.182 4.353.222

 

1981 6.558.533 6.769.991 Oyster France

 

=/3= 18kt

 

6.770.000 6.775.999 Fant.

 

6.780.000 6.780.300

 

6.900.000 6.905.164 Fant.

 

7.000.001 7.127.159

 

4.353.223 4.372.001

 

1982 6.905.165 6.924.253

 

7.127.150 7.598.372

 

1983 6.924.467 6.942.320 Fant.

 

7.598.373 7.658.554 Oyster

 

7.660.000 7.663.770

 

8.000.000 8.374.314 Oyster

 

1984 7.658.555 7.659.592 Oyster

 

6.942.321 6.947.518 Fant.

 

8.374.315 8.785.124 Oyster

 

1985 8.785.125 9.154.160 Oyster

 

6.947.519 6.947.552 Fant.

 

6.947.560 6.947.802 Fant.

 

1986 9.154.161 9.861.146 Oyster + Fant.

 

1987 9.861.147 9.899.999

 

R 200.000 R 644.815

 

1988 R 644.816 R 999.999 cal. 4030

 

S 100.000 S 102.241 Fant. Q2

 

L 200.000 L 213.780

 

1989 L 213.781 L 826.652

 

1990 L 826.653 L 999.999

 

E 100.000 E 465.654

 

1991 E 465.655 E 999.999

 

X 100.000 X 163.441 09.7.1991

 

1992 N 100.000 N 119.463 24.7.1991

 

1993 X

 

1994 N + S

 

1995 S + W

 

1996 T

 

1997 U Aug.

 

1998 A Nov.

 

1999 A

 

2000 P Jan. cal. 2230 - 5 + 4130

 

2001 K Sept.

 

2002 Y Sept.

 

2003 F Sept.

 

2004 F

 

2005 D April

 

2006 Z Mai

 

2007 M Aug.

 

2008 V Aug.

 

2009

 

2010 G Juni